Ihr zerstört diese Gesellschaft!
Reaktion auf die Demonstrationen gegen Männer
Gestern stieß ich in meiner Heimatstadt auf eine Demonstration gegen “patriarchale Gewalt”. Ausgelöst von den Vorwürfen, die eine Frau gegen einen Mann in den Medien thematisierte, finden solche Demonstrationen in mehreren Städten des Landes statt und es scheint, als würden wir armen Frauen mit Monstern leben müssen. Viele berühmte und nicht-berühmte Damen erinnern sich nun öffentlich an ihre Missbrauchserfahrungen und kreieren ein Männerbild, welches es unmöglich machen wird, dass junge Mädchen überhaupt noch eine Beziehung mit dem anderen Geschlecht eingehen wollen. Hashtags wie #derfeindinmeinembett machen Angst vor Partnerschaft und Ehe. Nachdem die jungen Frauen wegen des Klimas keine Kinder mehr wollen (sollen), müssten sie zukünftig den Kontakt zu Männern überhaupt vermeiden, um nicht in die Deepfake-Falle zu geraten.
Es wurde an vielen Stellen gefragt, warum der Aufschrei nicht schon beim Bekanntwerden von tatsächlichen Vergewaltigungen stattfand. Meist wird eine solche Frage mit dem Vorwurf der Relativierung pariert. Dabei verhält es sich doch gerade so, dass aufgeblähte digitale Missstände tatsächliche Verbrechen gegen körperliche Unversehrtheit in den Schatten stellen. Sobald alle kreischen, weil ein Foto missbraucht wurde, hört keiner mehr, wenn eine Frau um Hilfe schreit.
Probleme mit Männern
Was bringt die Leute also dazu, in Massen auf die Straße zu gehen, während sie bei anderen Taten schulterzuckend von einem Einzelfall sprechen und vor Instrumentalisierung und Pauschalurteilen warnen?
Ich sprach neulich mit einer Frau über die Demonstrationen und ich sagte, dass ich diesen Aufruhr falsch finde, zumal die Schuldfrage gar nicht geklärt wäre, sondern erstmal nur eine Behauptung im Raum stand. Diese Bekannte entgegnete: “Ja, trotzdem! Gut, dass endlich mal alles auf den Tisch kommt,” und erzählte mir von ihren Erfahrungen mit Männern im Job. Dabei ging es aber nicht um Sex oder Missbrauch in irgendeiner Form, sondern darum, dass sie sich als Frau von Männern nicht immer ernst genommen fühlte. Dass sie das so empfindet, mag gerechtfertigt sein, aber es hat in der Debatte um Bildermissbrauch einfach nichts zu suchen. Was aber, wenn viele Frauen auf diesen Plätzen stehen, weil sie einfach Probleme mit Männern haben? Dann funktioniert´s!
Denn tatsächlich handelt es sich ja nicht mehr um Solidaritätsbekundungen, sondern um einen Kampf gegen das “Patriarchat” - übrigens in einem Land, in dem eine Frau 16 Jahre lang Kanzlerin war und in einer EU, die seit mehr als sechs Jahren von einem weiblichen Wesen geleitet wird. Dieser Kampf richtet sich gegen Traditionen und die gesellschaftliche Ordnung der letzten Jahrzehnte, die auf Leistung und Verdienst aufbaute. Das ist ein Klassenkampf, in dessen Endspiel es nun um Frauen gegen Männer geht. Und da das Geschlecht nicht mehr durch Biologie, sondern durch Empfinden definiert ist, kann auch der moderne Typ auf der Seite der Frauen stehen, um gegen die anzutreten, die ihre Privilegien nicht hergeben wollen. Und genau dieser Verteilungskrieg der Kollektivsten wird nun befeuert mit der Geschichte vom Ungeheuer Mann, bei dem man sich einfach nie sicher sein kann, ob er nicht doch ein schlechter Mensch ist.
Und das führt dann zu Szenen wie in Hamburg: Die Frauen gingen in Opferhaltung auf die Knie, damit sich die Männer selbst und gegenseitig anschauen und in sich reinfühlen konnten, wie es ist, ein Täter zu sein.
Es braucht nur noch ein paar Schläge
Die Spaltkeile, die von orchestrierten Kampagnen in die Gesellschaft getrieben werden, sitzen an den Punkten Migration, Corona, Ukraine, Trump und Israel. Die aktuelle Welle des Empörtseins schlägt auf alle Keile gleichzeitig drauf. Es braucht nur noch wenige Erschütterungen bis wir wie krachendes Holz auseinandersplittern.
Wir leben in unsicheren Zeiten. Unser Lebenstil befindet sich aufgrund des Krieges im Iran in akuter Gefahr. Das hat Auswirkungen auf Lieferketten, auf unsere Versorgung mit Lebensmitteln und Industriestrukturen. Gleichzeitig droht das Sozialsystem zu explodieren und unser Zusammenleben aufgrund von starken Spannungen unmöglich zu werden. Doch anstatt in der Krise zusammenzurücken, wird das Misstrauen verstärkt. Divide et impera at it´s best.
Doch irgendwem wird es schon nutzen. Und während wir damit beschäftigt sind, uns immer mehr und immer tiefer zu hassen, wird irgendwo die digitale ID implementiert und ein Unternehmen baut KI-gesteuerte Waffen zum Schutz unserer Demokratien.
Lesen Sie Lauterdenken weiter, wenn es Ihnen hilft. Sollten Sie aber die Option haben, nicht zu sehen, was gerade geschieht, bewahren Sie sich diese.





Der Fall wird zumindest helfen, die Klarnamen-Pflicht im Internet zu pushen. Vermutlich ist das auch die größere Agenda dahinter. Denn wen interessiert schon, wie zwei C-Promis sich trennen ...
Interessant aber, dass Du tatsächlich jemanden kennst und mit jemandem sprechen kannst, der auf eine deratige Demo geht. Ich in meinem kleinen Kaff und umgeben mit "normalen" Menschen mit "normalen" Problemen kenne niemanden, der sich zu einem Quatsch bereitfinden würde. Was für eine Sorte Mensch muss man sein, um "gegen Männer" auf die Straße zu gehen. Das ist ähnlich wie "für die Demokratie" auf die Straße zu gehen. Ich verstehe nie so ganz, was eigentlich der Impetus ist. Also, was will man damit erreichen, so ganz konkret? Dass es weniger Männer gibt? Dass wir alle vorm Schlafengehen ein Gebet für die Demokratie sprechen? Das ist alles so juvenil, so wenig konkret. Da kann man auch für mehr blauen Himmel demonstrieren.
"Was bringt die Leute dazu ...": Aus meiner Sicht ist Timmy schuld. Ist der Buckelwal überhaupt männlich? Zumindest zeigt sich an seinem (unstrittigen!) Leid, dass zu Empörung und (teuren, wenn auch oft nutzlosen) Aktionen führt, worüber Medien berichten - nicht andersherum. Umgekehrt gibt es wenige Berichte über z.B. Schlachthöfe, wo mehr Tierleid dokumentierbar wäre. Das "findet nicht statt", im Gegensatz zu Timmys Sterben.
Ob eine (wohl nie wie behauptet, pardon, "redaktionell eingeschätzt", geforderte) "Remigration" bei Campact, ob bei Lindemann, Gelbhaar, der "Rehaugen"-Kampagne gegen Hagel oder derzeit der Hexenjagd gegen Ulmen - stets bekommt ein Medium/eine Organisation (oft beides) dadurch mehr Geld, Aufmerksamkeit und damit letztlich Macht. Deshalb werden auch Dinge wie die Unschuldsvermutung schleunigst über Bord geworfen. Saubere Recherche und faire Berichterstattung erhöhen den Aufwand und limitieren die Erträge.
Wirkt das noch koordiniert mit staatlichen Stellen (inklusive "Zensursula" v d.Leyen, die diesen Namen erhielt, weil sie schon lange von Verfolgung Andersdenkender, geframt als "Kinderschutz", träumt), die abweichende Meinungen und Whistleblower mittels Vorratsdatenspeicherung und Klarnamenpflicht unterdrücken wollen, bekommen wir den "perfekten Sturm", der uns direkt in Orwells "1984" bläst.